[Rezension] Scherbenkind von Britt Reißmann

Format: Taschenbuch
Seiten: 448
Verlag: Diana Verlag
ISBN: 978-13453358744
Preis: € 9,99
Originaltitel:  /
Reihe: Verena Sander
erschienen: 08. August 2016

auch als E-Book erhältlich








Kurzbeschreibung:

Stuttgart: Der anonyme Anruf eines Kindes geht beim Polizeipräsidium ein. So kommt Hauptkommissarin Verena Sander auf die Spur einer jungen Frau, durch die sie den Toten aus einem ungelösten Mordfall identifizieren kann. Doch das Verhalten dieser Frau kommt Verena merkwürdig vor. Und das Kind, von dem der Anruf kam, scheint wie vom Erdboden verschluckt. Dann gibt es eine neue Leiche, die Fälle scheinen zusammenzuhängen. Verena muss unbedingt das Kind finden. Und kommt einer an die Grenzen menschlicher Vorstellungskraft stoßenden Tragödie auf die Spur.

Autor:

Britt Reißmann, geboren in Naumburg/Saale, lernte im Alter von vier Jahren Lesen und begann im Grundschulalter erste Geschichten zu schreiben. Eine Karriere als Autorin war damals fest eingeplant, doch sollten einige Umwege folgen.

Nach einer Berufsausbildung als Intarsienschneiderin und einer weiteren am Händel-Konservatorium Halle (Hauptfach Gesang) war sie zunächst mehrere Jahre als Bandsängerin auf diversen Bühnen in Sachsen Anhalt unterwegs.
Die deutsche Wiedervereinigung verschlug sie nach Baden-Württemberg, wo sie eine Anstellung im Schreib- und Bürodienst bei der Mordkommission Stuttgart fand und sich wieder an ihren Kindheitstraum erinnerte. Der spannende Berufsalltag bei der Kriminalpolizei war wohl dafür verantwortlich, dass sie - nach Veröffentlichung eines Kinderbuches im Jahre 2001 – nicht mehr umhin kam, mit dem Krimischreiben zu beginnen.

Es folgten Veröffentlichungen zahlreicher Kurzkrimis in verschiedenen Anthologien parallel zur Krimiserie um die Stuttgarter Kriminalbeamtin Thea Engel, deren Ermittlungen beim Emons-Verlag nachzulesen sind. Ihr Roman "Der Traum vom Tod" aus der Thea-Engel-Serie wurde 2009 mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet.
Seit Juli 2014 ermittelt Theas Kollegin Verena Sander beim Diana-Verlag.

Britt Reißmann ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, und bei DeLiA, der Vereinigung der deutschsprachigen Liebesromanautoren.

Erfahren Sie mehr unter http://brittreissmann.de

Meine Meinung:

Als erstes ein Dank an das Bloggerportal, da ich Scherbenkind als Rezensionsexemplar zugesandt bekommen habe.

Mir fällt es gerade ein wenig schwer eine kurze Zusammenfassung zum Buch zu schreiben ohne euch etwas zu verraten.

Bei Scherbenkind handelt es sich um den zweiten Band der Ermittlerin Verena Sander. Sie arbeitet bei der Stuttgarter Polizei. Diese haben vor kurzem einen Anruf eines kleines Mädchen erhalten, das sie wisse wer der Mörder ist der den Mann in der Schrebergartenanlage umgebracht hat. Doch das Mädchen ist nicht auffindbar. Sanders Kollege Messmer ist sich sicher diese Stimme bereits bei den Ermittlungen zum Mordfall gehört zu haben. Die Ermittlungen führen wieder zum Hause der Familie Lohmann. Wieder einmal. Denn bereits beim ersten Anruf wurde herausgefunden, dass dieser vom Anschluss der Familie Lohmann getätigt wurde.

Doch in dieser Familie gibt es kein kleines Mädchen. Selina ist zwar die Tochter, doch diese ist volljährig. Herr Lohmann seine Liebe zur Tochter geht weit hinaus, so das er sie vor allen Gefahren beschützen möchte. Frau Lohmann hingegen liebt mehr ihre Hunde anstatt die Tochter. Diese Familie ist keine wirkliche Familie.

Mehr möchte ich nun wirklich nicht zum Inhalt schreiben, da wie bereits zum Beginn erwähnt alles weitere nur noch viel mehr spoilern würde.

Nach Blutopfer ist Scherbenkind der zweite Fall für Verena Sander. Den ersten Band kenne ich bis dato nicht. Das Vorwissen ist für den Fall auch nicht zwingend erforderlich. Es wird wohl so sein das ein wenig Wissen um die Protagonistin fehlen wird, was beim lesen aber nicht störte. Ab und an wurde ein wenig im Buch davon angerissen, aber genaueres wird man hier erfahren wenn man mit Band 1 regulär beginnt.

Verena Sander kam mir hier recht sympathisch rüber. Mutter einer Tochter, dazu alleinerziehend, die den Spagat zwischen Job und Kind versucht zu meistern. Da ihre Tochter Mona einige Tage beim Vater verbringt und dort den neuen Erdenbürger begrüßen möchte, kommt Verena der aktuelle Fall gelegen. Sie kann sich ihre Arbeitszeit so legen wie es ihr am besten passt.

Auch die Kollegen machten alle einen soliden Eindruck. Thea Engel versucht ihren Freund und Kollegen Messmer an sich zu binden. Der Staatsanwalt kommt hier hingegen bissig rüber. Die Sticheleien zwischen ihm und Verena brachten einen so manches Mal zum schmunzeln.

Der Schreibstil der Autorin hat mir hier gefallen. Das Buch ließ sich leicht lesen und die Spannung wurde kontinuierlich aufrechterhalten. Das Thema ließ einen so manches Mal schlucken und man musste erst einmal durchatmen. Man konnte aber auch, so finde ich darüber mehr erfahren und dazu lernen.

Manch ein verstecktes Geheimnis der Personen wurde hier an Tageslicht befördert.

Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen.


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