[Rezension] Wo du auch bist von Kerstin Bätz

Taschenbuch, 418 Seiten, Amazon Puplishing
ISBN: 978-1503950016
Preis: € 9,99
auch als E-Book erhältlich


















Kurzbeschreibung:

Die Historikerin Sonja ist auf der Flucht. Vor ihrem alten Leben und ihrem gewalttätigen Mann Kai. Mit Hilfe eines alten Freundes reist sie in die Beelitz-Heilstätten südlich von Berlin, um dort als Archivarin ein neues Leben anzufangen. Sie schöpft neue Hoffnung, als sie den Fotografen Jan kennenlernt. Doch mit jedem Tag werden ihr die Ruinen der ehemaligen Lungenheilanstalt unheimlicher. Um sie herum werden die Schatten tiefer und die Tage dunkler. Sonja fühlt sich beobachtet. Weil sie weiß, dass jemand sie verfolgt. Jemand, der sie gut zu kennen scheint … aber kann sie ihrem Verstand noch trauen?

Autor:

Kerstin Bätz lebt mit ihrem Mann und drei Töchtern in einem 140-Seelendorf im fränkischen Taubertal. Neben der umfangreichen Arbeit im ehemaligen Pfarrhaus, in dem die Familie lebt, und dem zugehörigen Garten, engagiert sie sich ehrenamtlich in der Nachmittagsbetreuung der örtlichen Grundschule. Die Leidenschaft für das Schreiben hat sie vor einigen Jahren gemeinsam mit ihrem Mann entdeckt. »Wo du auch bist« ist ihr erster Roman.

Meine Meinung:

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar, welches mir mit Widmung der Autorin geschickt wurde. Darüber habe ich mich bereits gefreut da ich somit ein weiteres signiertes Buch im Regal stehen habe.

In Wo du auch bist begleiten wir Sonja die in Beelitz Heilstätten ein neues Leben beginnen möchte. Auf der Flucht vor ihrem Ehemann Kai, wird ihr durch Gero eine Unterkunft und ein neuer Job organisiert. Es sind nur 2 Personen eingeweiht, welche wirklich wissen wo Sonja sich aufhält. Selbst ihre Mutter weiß den genauen Ort nicht.

Sonja geht in ihrem neuen Job im Archiv der Heilstätten auf. Doch schon bald fühlt sie sich beobachtet und hört und sieht Dinge. Die Ruinen wirken immer mysteriöser und unheimlicher. Dann kreuzt auch noch Jan auf, ein Fotograf und „Fremdenführer“ der Heilstätten. Jan kreuzt immer wieder ihren Weg und ist meist in Situationen auftaucht in denen Sonja nicht mit ihm rechnet.

Wenn ihr mehr wissen möchtet, dann solltet ihr Wo du auch bist selbst lesen.

Was mir an dem Buch gefallen hat, das es mal in einer Gegend spielte, die man selbst kennt. Beelitz liegt in Brandenburg und ich selbst wohne auch in Brandenburg. Selbst die Heilstätten sind mir nicht unbekannt. Auch soll man dort wirklich die Stimmen der alten Patienten dort hören. Ob es wirklich so ist, kann ich euch jedoch nicht sagen, da ich die Ruinen selbst nicht besucht habe und man dort so auch nicht mehr ran kommt. Kerstin Bätz hat im Buch jedoch alles sehr anschaulich beschrieben, dass man die Ruinen vor seinen Augen sehen konnte.

Das Cover vom Buch ist auch sehr schön gestaltet, man sieht hier ein Teil einer Ruine. Durch die dunklen Töne wirkt das Ganze auch gleich noch etwas mysteriöser bzw. aufregender.

Der Schreibstil der Autorin hat mir ebenfalls gefallen. Man ist super schnell ins Buch gekommen. Es ließ sich locker und ohne Probleme lesen. Die Protagonistin Sonja ist in meinen Augen sehr gut ausgearbeitet worden. Ihre Gefühle und Empfingen kamen authentisch rüber. Selbst die Nebenpersonen waren gut ausgearbeitet.

Mit Wo du auch bist hatte ich angenehme und spannende Lesestunden. Ich kann dieses Buch an Thriller Liebhaber weiter empfehlen.


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