[Rezension] Egal wohin von Franziska Moll

                                                 




Hardcover, 224 Seiten, Loewe Verlag
ISBN: 978-3785580226
Preis: € 12,99
auch als E-Book erhältlich















Kurzbeschreibung:

Die berührende Liebesgeschichte zwischen einem Mädchen, das vor ihrem Leben flieht, und einem Jungen, der für sein Leben kämpft. Jo zählt die Tage, bis sie nach Kreta auswandern kann – endlich 18 Jahre alt, endlich unabhängig, endlich frei. In Kreta möchte sie ein neues Leben anfangen, mit Koch, ihrem Kumpel aus dem Restaurant, in dem sie kellnert. Doch als dieser verschwindet, sieht Jo, dass Koch nicht der einzige Mensch ist, dem Jo am Herzen liegt. Der unscheinbare, geradezu unsichtbare Amar ist es, der sich nun um Jo kümmert, bei ihr bleibt, egal, wie sehr sie ihn von sich stößt. Der ihr die Schönheit des Lebens zeigt, wie nur er sie sehen kann. Sabine Both alias Franziska Moll trifft den Ton der Jugendlichen auf den Punkt und zeigt, dass Hoffnung und Lebensmut nicht nur aus Liebe, sondern auch aus Freundschaft erwachsen kann.

Autor:

Franziska Moll lebt mit ihren Zwillingsmädchen in einem kleinen idyllischen Dorf in der Nähe von Köln. Nachdem sie schon mit drogenabhängigen Jugendlichen gearbeitet hatte, entdeckte sie das Schreiben für sich, lernte an der Internationalen Filmschule alles, was sie für ein gutes Drehbuch wissen musste und entwickelte Sitcoms und Filmideen. Doch erst, als sie sich entschloss, nur noch Romane zu verfassen, hatte sie endlich ihren absoluten Traumberuf gefunden. Eigene Verluste inspirierten und bestärkten sie in der Hoffnung, dass aus jedem Schicksalsschlag auch etwas Gutes entstehen kann.

Meine Meinung:

Egal Wohin war für mich nicht wirklich eine berührende Liebesgeschichte wie die Kurzbeschreibung es hier aussagt. Kein leichtes Jugendbuch – sondern viel mehr.

Wir lernen hier die 17 Jährige Johanna, zumeist genannt auch Jo, kennen. Sie möchte zu ihrem 18. Geburtstag mit Koch, der für sie ein Freund geworden ist, abhauen und sich mit ihm in Kreta ein eigenes Restaurant aufbauen. Sie hat genug von ihrer Familie, die nicht mehr das zu sein scheint was sie einmal war. Der Verlust des Sohnes und des Bruders ist so groß, das Jo sich versuchte das Leben zu nehmen.

In dem Restaurant in dem sie aushilft, lernte sie Koch kennen. Doch dieser ist nach kurzer Zeit verschwunden und sie steht wieder alleine da. Doch da gibt es noch Amar der sich immer in Kochs Schatten gestellt hat. Nach und nach lernt sie ihn kennen und findet sowas wie einen weiteren Freund in ihn kennen.

Viel mehr kann man auch nicht schreiben um nicht zu viel zu verraten.

Ich gebe ehrlich zu das ich Probleme mit diesem Buch hatte. Der Schreibstil bzw. Erzählstil waren gut. Teilweise waren mir jedoch die Sätze zu abgehackt. Ich bin damit nicht so wirklich warm geworden.

Dennoch wurden Jo hier gut von der Autorin beschrieben. Sie gab ihr etwas Tiefe. Amar fand ich auch gelungen.

Lustig fand ich die Szenen als Jo immer bei ihrem Therapeuten war. Hier musste ich dann doch schmunzeln.

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Der Himmel mit den Vögeln – symbolisiert für mich so etwas wie Freiheit. Freiheit um zu tun und lassen was man möchte. So wie es Jo in diesem Buch vorhat.

Da mich das Buch nicht hundertprozentig angesprochen hat vergebe ich hier


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