[Rezension] Memory Effekt von Lena Sander

                     



E-Book, 285 Seiten
ASIN :B0104CNUT6
Preis: € 0,99
auch als Buch erhältlich
















Kurzbeschreibung:

Zwei Leben – zwei Frauen – ein Komplott? Kaum ihrer Ehehölle entkommen, entdeckt Mia in der Zeitung ihre eigene Todesanzeige. Ein genialer Schachzug ihres brutalen Ehemannes – oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Je näher sie der Wahrheit kommt, desto grausamer wird sie von der Vergangenheit eingeholt. Das Leben der Psychiaterin Linda gerät aus den Fugen, als ihr Mann schwer verunglückt. Gleichzeitig sieht sie sich von Unbekannten bedroht. Welches Geheimnis hat Lindas Mann mit ins Koma genommen? Auf welche fatale Weise sind die Schicksale der beiden Frauen miteinander verbunden? Memory-Effekt: ein intelligent angelegter Psychothriller, dessen Tatsachen unter die Haut gehen.

Autor:

Die Autorin Lena Sander lebt in Freiburg, am Fuße des Schwarzwaldes. Sie liebt Bücher, Kunst und Musik. Dem Schreiben war sie schon während ihres trockenen Marketingstudiums verfallen. Unter anderem Namen hat sie mehrere Bücher veröffentlicht, die, meist mit einem Augenzwinkern geschrieben, in die humorvolle Schublade gehören.
Meine Meinung:

Zu allererst einmal Danke für die Übersendung eines Rezensionsexemplars in Form des E-Books.

Eigentlich sagt der Klappentext schon einiges aus. Genug um nicht zu viel zu verraten. Das Buch ist in 2 Handlungssträngen aufgebaut. Einmal begleitet man Mia wie sie in einen Sanatorium untergebracht ist und immer wieder von der Gewalt ihres Ehemannes erinnert wird . Und wir begleiten die Psychiaterin Linda, welche eine harmonische Familie führt. Linda ihr Mann fällt durch einen Unfall ins Koma und sie wird durch einen unbekannten Mann kontaktiert, welcher von ihr etwas fordert. Was weiß ihr Mann? Was hat er mit ins Koma genommen, das nun aus den Fugen gerät?

Mia entdeckt hingegen eines Morgens ihre eigene Todesanzeige in der Zeitung und vermutet darin sofort ihren brutalen Ehemann und somit einen weiteren Schachzug von ihm. Gemeinsam mit einer weiteren Patientin des Sanatoriums begibt sie auf die Suche wer wirklich dahintersteckt. Sie durchläuft Stationen von Zeitung bis hin zu einer alten Bekannten. Wird Mia hier die Wahrheit herausfinden oder läuft sie geradewegs in die ausgebreiteten Arme ihres Mannes?

Mehr möchte ich hier wirklich nicht schreiben, jedes weitere Wort würde der Beginn eines Spoilers sein. Wer lässt sich schon gern die Spannung nehmen? Seht ihr, ich auch nicht.

Der Schreibstil von Memory Effekt hat mir gefallen. Er ließ sich einfach und gut lesen. Man war relativ schnell mit dem Buch fertig. So erging es mir zumindest da mich die Seiten nur so vor Spannung gefesselt haben. Die Protagonisten wurden meiner Meinung nach sehr gut dargestellt. Nancy, die Mitpatientin von Mia, lockerte das manchmal doch etwas ernste Thema sehr auf.

Die Geschichte soll auf einer wahren Begebenheit basieren. Wenn ich mir das vorstelle, häusliche Gewalt kommt ja oft vor, dann ist das einfach nur grausam. Auch wurde hier ein weiteres bekanntes Thema erwähnt: Pränataldiagnostik – kurz PID. Ein Thema um dem aktuell ja auch immer wieder diskutiert wird. Ein weiteres kommt hier noch die Diagnose False-Memory-Effekts vor. Zu allen gibt es zum Schluss auch eine kurze Erklärung im Nachwort.

Vom Ende war ich mehr als überrascht, aber so viel kann gesagt sein, beide Handlungsstränge werden zum Schluss zusammengeknüpft und ergeben eins.

Für mich war es ein Thriller der mich gepackt hat und unter die Haut ging. Gerade auch weil das Thema häusliche Gewalt so grausam sein kann.

Für mich klare


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