[Rezension] Verbrechen von Ferdinand von Schirach

                                         Verbrechen - Ferdinand von Schirach




Taschenbuch, 208 Seiten, Piper Verlag
Copyright by Piper Verlag
ISBN: 978-3492259668
Preis: € 8,99
auch als E-Book erhältlich















Kurzbeschreibung:

Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er – lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.

Autor:

Ferdinand von Schirach, geboren 1964, arbeitet als Strafverteidiger und Schriftsteller in Berlin. Seine Storybände »Verbrechen« und »Schuld« wurden, genau wie sein erster Roman »Der Fall Collini«, zu internationalen Bestsellern. In mehr als dreißig Ländern erschienen Übersetzungen. Schirach wurde mit dem Kleist-Preis und anderen - auch internationalen - Literaturpreisen ausgezeichnet. Zuletzt veröffentlichte er im September 2013 seinen Roman »Tabu«. In seinen Essays und Reden äußert er sich regelmäßig zu großen gesellschaftspolitischen Themen.

Meine Meinung:

Bei Verbrechen handelt es sich um ein Buch das insgesamt 11 Kurzgeschichten enthält. Jede handelt davon das jemand mit dem Gesetz in Berührung kam und zumeist einen Strafverteidiger brauchte. Diese Fälle wurden von Ferdinand von Schirach vertreten. Er erzählt uns mit Verbrechen über 11 Fälle und deren Ausgang. Die erste Geschichte handelt von einem Mann, der sich mittlerweile in Ruhestand befindet, und mit jungen Jahren seine Ehe mit den Worten bis das der Tod uns scheidet besiegelte. Jetzt in seinem Ruhestand, beging er eine grausame Tat. Interessant war zu lesen wie der Fall ausging. Kurz darauf erinnerte ich mich auch, diesen Fall auch einmal im Fernsehen gesehen zu haben.

Lustig fand ich die Geschichte mit den 9 Brüdern und wie einer der Brüder versuchte, seinen Bruder damit vorm Gericht zu retten. Die Verwirrung des Richters und der Staatsanwaltschaft war richtig heraus zu lesen. Ich fand diesen Fall irgendwie recht amüsant.

In einem weiteren Fall wurde sogar ganz zum Schluss Geld gesammelt, damit der Angeklagte zurück in seine Wahlheimat reisen konnte. Da fragte ich mich ob es wirklich so etwas gibt.

Verbrechen bereitete mir angenehme Lesestunden. Da die Geschichten nicht allzu lang waren, konnte man immer eine so zwischendurch weg lesen und schon war das Buch auch beendet. Die Fälle waren interessant geschrieben und auch einfach zu lesen. Keine großen Abschweifungen sondern direkt meist auf den Punkt gebracht. Die Sätze waren nicht zu sehr in die Länge gezogen.

Wieviel Wahrheit hier nun wirklich drin steckt, ist nicht ganz klar. Ich denke allerdings das die Geschichten um die Straftaten eine Mischung aus Realität und Fiktion sind.


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