[Rezension] Girl on the train von Paula Hawkins

                                                      Girl on the train von Paula Hawkins




Taschenbuch, 448 Seiten, Blanvalet Verlag
ISBN: 978-376450522
Preis: 12,99 €
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Kurzbeschreibung:

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ...

Autor:

Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« eroberte in England und den USA auf Anhieb die Spitze der Bestsellerlisten, und noch vor Erscheinen sicherte sich DreamWorks die Filmrechte.

Meine Meinung:

Vielen Dank an Blogg dein Buch die mir Girl on the Train zur Verfügung gestellt haben. Ich habe das Buch jetzt relativ schnell beenden können und nun folgt auch schon die Rezension dazu.

Tagtäglich fährt Rachel morgens und abends mit dem Zug nach London. Ihrer Mitbewohnerin Cathy spielt sie dabei vor das sie noch immer in der Agentur arbeite. Doch Rachel wurde bereits vor Monaten entlassen, da sie betrunken nach einem Termin auf Arbeit zurück kehrte. Rachel ist alkoholkrank und kann die Finger nicht davon lassen. Dazu verlassen vom Ehemann, der sich mittlerweile eine neue Familie gegründet hat.

Jeden Morgen bleibt sie mit dem Zug am gleichen Signal stehen und sieht dort ein Paar das sie für sich selbst Jess und Jason nennt. In Wirklichkeit handelt es sich hier um Megan und Scott. Eines Morgens beobachtet Rachel das Megan einen anderen Mann küsst. Wenig später ist Megan darauf hin verschwunden. Das eigenartige daran ist das Rachel an jenen Abend ebenfalls in der Straße war und sich an nichts mehr erinnern kann. Was ist passiert und wird Rachel sich wieder daran erinnern können?

Auf den ersten Seiten dachte ich das ich mit dem Buch nicht warm werde, aber das hat sich relativ schnell geändert. Die Seiten flogen nur noch plötzlich so dahin, da war das Buch auch schon ausgelesen.

Zuerst tut einem Rachel noch leid, aber das lässt schnell nach. Sie verstrickt sich in Lügen und Ausreden und brauch sich nicht wundern wenn sie nicht ernst genommen wird. Alle 3 Frauen aus diesem Buch führen für mich kein normales Leben und haben irgendwo tiefsitzende Probleme. Die Unterteilung ist auf die 3 Frauen aufgeteilt. Wir lesen Kapitel zu Rachel, Megan und zu Anna – der neuen Frau von Rachels Ex-Mann.

Man lernt alle 3 Frauen und ihre Probleme kennen. Dazu auch noch Megans Mann Scott und Tom der Ehemann von Anna sowie Ex von Rachel. Die Männer selbst kamen mir auch nicht so ganz sauber rüber.

Was mir hier noch gefallen hat das die Polizeiarbeit nicht in den Vordergrund gerückt wurde sondern eher nur so nebenbei eine kleine Rolle spielte. Den Hauptpart hat hier im Buch einfach Rachel. Sie versucht auf eigene Faust zu ermitteln was mit Megan passiert ist und versucht so gleichzeitig immer wieder ihren Blackout mit Erinnerungen zu füllen. Sie will sich einfach erinnern was mit ihr an jedem Abend passiert ist, da Rachel am nächsten Morgen ebenfalls mit blauen Flecken und Verletzungen aufwachte. War sich wieder nur mal gestürzt? Oder hat ihr jemand etwas angetan.

Ich fand den Schreibstil von Girl on the train sehr angenehm zu lesen. Die Schriftgröße war optimal. Wie bereits schon erwähnt flog ich nur so durch die Seiten. Die Autorin selbst war mir bisher auch nicht bekannt. Die Charaktere wurden in meinen Augen gut ausgearbeitet.

Von dem Ende war ich dann doch etwas überrascht und man hofft das Rachel ihr Leben endlich wieder auf die Reihe bekommt.

Girl on the train kann ich jedem empfehlen der Thriller liebt und der gut auf blutige Szenen und Polizeiarbeit verzichten kann. Denn dieses Buch kommt gut ohne damit aus.



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